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Yellow Line Plakat

Mimenfeld spielt "Yellow Line"

Der Libyer Asch-Schamich ist verzweifelt. Von der Frontex aus dem Mittelmeer gefischt, glauben ihm weder der Grenzbeamte noch der Menschenrechtsaktivist, dass er gar nicht aus seiner Heimat fliehen und in Europa sein Glück suchen wollte. Andererseits klingt seine Geschichte, eine Kuh sei vom Himmel gefallen und habe sein Fischerboot versenkt, auch reichlich unwahrscheinlich. Ein paar hundert Kilometer weiter sitzt Paul mit seiner Freundin Helene, die sich gerade in einer Käfig-Performance zugunsten der libyschen Revolution versteigert hat, in einem All-inclusive-Hotel und verzweifelt an der Enge und Kontrolliertheit der spätkapitalistischen Gesellschaft. Während ein Herdenmanager in einem Lehrvideo für die Optimierung des Herdentriebs bei Kühen plädiert, fragen sich Helene und ihre Freundin Clara im Spa, ob Empörung und Wut sich heute überhaupt noch lohnen. Und Paul? Der findet einen ganz eigenen Zugriff auf die Geschichte.

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