Stücke

Stück „Verdammt nochmal, klingel jetzt da!“ „Ich hab aber Angst! Davor, dass sie vielleicht alt und gebrechlich sind, und wenn sie das dann hören, dass sie das dann umbringt, Blunt! „Red kein Blech!“ „Wenn ich Blech rede, dann mach du´s doch!“ „DU-KLINGELST-DA! UND WENN ICH DIR DIE HAND ABHACKEN UND ES DAMIT SELBER MACHEN MUSS!!!!!“  Dümmer als die Polizei erlaubt sind die beiden Polizisten Gobbel und Blunt auf ihrer heiklen Mission: Ausgerechnet an Heiligabend sollen sie einem älteren Ehepaar die Nachricht vom Unfalltod der Tochter überbringen. Weil sie in der Manier von Dick und Doof so einen verbalen Eiertanz aufführen, gehen die Conners schließlich davon aus, nur ihr Hund „Miffy“ wäre gestorben. 
Wegen der Verwirrtheit der Frau und den Herzproblemen des Alten, versuchen Blunt und Gobbel alles Menschen(un)mögliche, sie in dem Glauben zu belassen und „Störenfriede“ wie den Pastor, der Beileid bekunden will, oder ein Mädchen, das mit einer in Kampflesbenmanier auftretenden Mutter gestraft ist, im wahrsten Sinne des Wortes „ruhig“ zu stellen. Autor In dieser rabenschwarzen Slapstickkomödie des Schotten Anthony Neilson (ein Anhänger des sogenannten „in-yer-face-theatre“) setzt das Neuburger Mimenfeld dieses Jahr voll auf kalauernden Wortwitz und rasante Action. Natürlich dürfen auch die typisch englischen Christmas Carol Singers nicht fehlen, die sogar dafür herhalten müssen, einen Striptease musikalisch zu begleiten! Besetzung Gobbel Max Fischer-Stabauer Blunt Diana Strassburg Gronya Andrea Seibold  Garson Conner Patrizia Flierl Balthasar Conner Dr. Walter Ackermann  Reverend Shandy Dennis Helbig  Carol Sabrina Einmüller  Carol Singers Ariane Huber-TadayonUlrike Bock Andreas Flierl André Meyer Uwe Pojda Leitung Wolfgang Köhler Hinter den Kulissen Regie Andreas Grün Regieassistenz Diana Strassburg Requisiten Ulrike Bock Bühnenbild Wolfgang Köhler Silvia Heueisen Souffleur Jörg Kopf Ton Jens Froemert Beleuchtung Thomas Exler Maske und Frisuren Manuela Wittek Flyer und Plakat Jens Froemert Fotoarbeiten Gerd Aschenmeier Pressearbeit Diana Strassburg Marketing Elfi Strassburg
Stück In der kaum zu ertragenden Augusthitze von Osage County gerät durch das Verschwinden des Familienoberhauptes Beverly Weston die Welt der Protagonisten aus den Fugen. Seine krebskranke Frau Violet, herrisch und tablettensüchtig, schart ihre in alle Winde verstreute Familie um sich: Ihre drei erwachsenen Töchter, ihre jüngere Schwester und deren Familien. Einige Tage später wird Beverlys Leiche aus dem See gefischt. War es ein Unfall? Oder hat sich der alkoholkranke Schriftsteller, der vor Jahrzehnten sein letztes erfolgreiches Buch veröffentlicht hatte, umgebracht? Im Mikrokosmos ihres Elternhauses versuchen die drei entfremdeten Schwestern und die selbstzerstörerische Mutter, Bevs Tod auf den Grund zu gehen und werden auf tragikomische Weise mit ihren eigenen gut gehüteten Geheimnissen konfrontiert. Autor Das bissige, morbide und komische Drama von Tracy Letts gewann 2008 mit dem Pulitzerpreis und dem Tony-Award die zwei wichtigsten Auszeichnungen für Literatur und Theater in Amerika. 2013 wurde es mit Meryl Streep und Julia Roberts in den Hauptrollen von John Wells verfilmt. Nach großen Bühnenerfolgen in New York, Wien, Berlin und München ist es dem Neuburger Mimenfeld eine große Freude, es erstmals im Schlosshof-Saal des Sporthotels Rödenhof aufzuführen. Besetzung Beverly Weston Dr. Walter Ackermann Violet Weston
Bevs Frau Andrea Seibold Barbara Fordham
Bevs und Violets Tochter Ariane Huber-Tadayon Bill Fordham
ihr Mann Uwe Pojda Jean Fordham
ihre Tochter Sabrina Einmüller Ivy Weston
Bevs und Violets Tochter Patrizia Flierl Karen Weston
Bevs und Violets Tochter Ulrike Singer Steve Heidebrecht
Karens Verlobter Dennis Helbig Mattie Fae Aiken
Violets Schwester Diana Strassburg Charlie Aiken
Mattie Faes Mann Wolfgang Köhler „Little“ Charles Aiken
ihr Sohn Marco Patrzek Johnna Ulrike Bock Sheriff Deon Gilbeau Jörg Kopf Hinter den Kulissen Regie Andreas Grün Regieassistenz Diana Strassburg Inspizienz und Requisiten Christine Pogadl Bühnenbild Wolfgang Köhler Christine Pogadl Souffleuse Manuela Wittek Musik und Ton Jens Froemert Diana Strassburg Beleuchtung Jens Froemert Maske und Frisuren Manuela Wittek Flyer und Plakat Jens Froemert Fotoarbeiten Gerd Aschenmeier Pressearbeit Diana Strassburg Marketing Christine Pogadl Elfi Strassburg Wolfgang Köhler
Stück "Roy Bar" – so stand es an einer blauen Holztür einer Kneipe auf Malta. Roy, ein ehemals berühmter Pianist, kaufte die Bar, die seinen Namen trug, aus einer Laune heraus. Sie war später, als er nicht mehr spielen und nur noch trinken konnte, sein einziger Zufluchtsort. Hier saß er stundenlang, spielte Klavier und soff, so dass selbst die Angestellten glaubten, er wäre ein Stammgast. Nun steht der gescheiterte Künstler wieder in seiner ehemaligen Bar und lässt sein Leben und die verpassten Möglichkeiten Revue passieren. Ein bizarrer Reigen aus Toten und Untoten gesellt sich zu ihm: Seine einzige große Liebe Alice, die sich wegen ihm das Leben nahm, seine Geliebte Sophia, seine Ex-Frau Inès, die Bardamen Waltraute und Bigfut. Und da ist noch die Prostituierte Malicia, die er einst aus der Bar werfen ließ und sie damit dem Untergang preisgab. Dazu kommen noch der snobistische Ex-Besitzer der Bar, sein schlagkräftiger Handlanger und ein Mann in Henkerskapuze. Und immer wieder wird das Geschehen von den betrunkenen Baritonen am Stammtisch unterbrochen, die Versatzstücke von Schlagern zum Besten geben. Stück für Stück wird Roy mit seiner Vergangenheit konfrontiert. Was war sein Leben eigentlich wert und hätte es anders laufen können? Zum Umkehren jedoch ist es nun zu spät… Autor Helmut Krausser gilt als einer der renommiertesten Theaterautoren der letzten Jahre. Sein Roman "Melodien" wurde mit dem Tukanpreis der Stadt München ausgezeichnet, "Der große Bagarozy" durch die Verfilmung von Bernd Eichinger bekannt. Das bekannteste Theaterstück Kraussers (und zugleich sein erstes) war "Lederfresse". Es wurde seit der Uraufführung 1994 auf mehr als 100 Bühnen gespielt. Besetzung Roy Uwe Pojda Lillas Pastia Dr. Walter Ackermann Alice Sabrina Einmüller Waltraute Diana Strassburg Sophia Ariane Huber-Tadayon Naaman Wolfgang Köhler Ines Patrizia Flierl Malicia Andrea Seibold Benoit Andreas Grün Bigfut Manuela Kellner Hinter den Kulissen Regie Ariane Huber-Tadayon Regieassistenz Diana Strassburg Inspizienz Christine Pogadl Musikalische Leitung Wolfgang Köhler Souffleuse Manuela Wittek Requisite Christine Pogadl Beleuchtung Thomas Exler Sound Jens Froemert Maske und Frisuren Manuela Wittek Flyer und Plakat Jens Froemert Fotoarbeiten Gerd Aschenmeier Öffentlichkeitsarbeit Diana Strassburg
Stück Ein Hotel? Eine Irrenanstalt? Oder eine Durchgangsstation zwischen Diesseits und Jenseits? Die Seelen einiger Komapatienten müssen sich im "Hotel zu den zwei Welten" zurechtfinden. 
Der Sportjournalist Julian ist mit 200 Sachen gegen einen Baum gerast. Er trifft auf den Präsidenten Delbec, für den es hier oben keine Privilegien gibt. Die Putzfrau Marie genießt es, einmal nicht für andere da sein zu müssen. Der "Magier Radschapur" offenbart erst spät seine Schickalsschläge. Und da ist noch Laura. Die auf der Erde schwerkranke junge Frau versprüht einen Optimismus, der Julians Weltbild ins Wanken bringt. 
Doch wie in jedem Hotel ist die Aufenthaltsdauer begrenzt. Jeder wird schließlich von der rätselhaften Doktor S.(oder ist sie gar ein Mann?) zum Aufzug geleitet, der über Leben und Tod entscheidet. Autor Éric-Emmanuel Schmitt (geb. 1960 bei Lyon) ist ein französisch-belgischer Romancier, Dramatiker und Filmregisseur. Bekannt wurde der promovierte Philosoph Anfang der 90er Jahre als Theaterautor. Sein bekanntestes Bühnenstück ist Monsieur Ibrahim et les fleurs du Coran, das in Deutschland unter dem Titel "Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran" verlegt und anschließend verfilmt wurde. 
Schmitts Eltern waren Atheisten, er Agnostiker. Erst spät bekannte er sich zum Christentum, das mittlerweile all seine Stücke prägt. Dabei ist Schmitt nicht dogmatisch, sondern bemüht sich eher um eine Annäherung der Weltreligionen. Éric-Emmanuel Schmitt lebt in Brüssel. Besetzung Julian Portal Andreas Grün Magier Radschapur Wolfgang Köhler Doktor S. Andrea Seibold Präsident Delbec Uwe Pojda Laura Diana Strassburg Marie Patrizia Flierl Mann in Weiß Volker Hahlbohm Frau in Weiß Sabrina Einmüller Hinter den Kulissen Regie Ariane Huber-Tadyon Regieassistenz Andrea Seibold  Inspizienz Christine Pogadl Souffleuse Regina Hübschle Bühnenbild Oliver Seibold Beleuchtung Thomas Exler Musik und Sound Jens Froemert Maske und Frisuren Manuela Wittek Flyer und Plakat Jens Froemert Fotoarbeiten Gerhard Aschenmeier Öffentlichkeitsarbeit Diana Strassburg
Stück Ein Hotelzimmer, drei Frauen, ein alter Mann, ein Mörder und ein Wandschrank mit Doppeltür. Das sind die Zutaten für das diesjährige Stück des Mimenfelds Neues Theater Neuburg. 
Eine Prostituierte will eigentlich nur ihren "Job" bei einem alternden Geschäftsmann erledigen, als sie erfährt, dass er seine beiden Frauen hat umbringen lassen. Der Wandschrank, in dem sie sich vor dem Mörder versteckt, entpuppt sich als Zeitmaschine. In der Vergangenheit muss sie nun versuchen, die beiden Morde zu verhindern. 
Aber wie das bei Zeitreisen so üblich ist, ändert sie mit ihrem Eingreifen auch unweigerlich ihr eigenes Schicksal... Autor Der Londoner Alan Ayckbourn ist einer der meistgespielten und erfolgreichsten Theaterautoren der Welt. In über 70 Stücken – zumeist Komödien – offenbart er dem Zuschauer die menschlichen Schwächen seiner Protagonisten, nicht ohne den berühmten englischen Humor vermissen zu lassen.
"Die Zeit" schreibt: "Wo Shakespeare die Menschen exemplarisch fallen lässt, sieht Ayckbourn sie alltäglich hüpfen, stolpern und tanzen". Wo bei Shakespeare die Männer Macht und Bedeutung haben, sind bei Ayckbourn längst die Frauen Trägerinnen der Potenz und des Lebenswillens. 
In seinem Werk finden wir Damen vom Schlag Camilla Parker Bowles'; seine Männer sind einfühlsame, zaudernde Wichte." Besetzung Reece (70 Jahre)  Dr. Walter Ackermann Reece (30 Jahre)  Jörg Kopf  Jessica Sabrina Einmüller  Ruella Diana Strassburg Julian Wolfgang Köhler Phoebe (Poopay) Ariane Huber-Tadayon Harold Volker Hahlbohm Hinter den Kulissen Regie Andreas Grün Inspizienz und Requisiten Christine Pogadl Souffleuse Regina Hübschle Bühnenbild Oliver Seibold & Christine Pogadl Beleuchtung Thomas Exler Requisten  Christine Pogadl Maske, Frisuren Manuela Wittek Musik und Ton Jens Froemert Öffentlichkeitsarbeit Diana Strassburg Flyer und Plakat Jens Froemert Fotoarbeiten  Gerhard Aschenmeier
Stück Innen. Tag. Besprechungsraum in einem alten Schulgebäude. Ein Tisch. Neun Lehrer. Ein Täter und ein Opfer. Hier trifft sich ein buntes Panoptikum an Lehrern, wie es wohl an jedem deutschen Gymnasium zu finden sein könnte. Die resolute Rektorin Cornelia Cordes, die ein Verhältnis mit einem Lehrerkollegen hatte, Marlies Kahle-Zenk, deren Mann sich mit einer spanischen Referendarin vergnügt, das Alt-68-er-Ehepaar Stubenrauch, das sich selbstgemischten Tee mitbringt, die ambitionierte junge Schülertheaterleiterin Sophie Kressnitz, der Altphilologe Dr. Roman Branzger mit homoerotischen Neigungen, der politisch korrekte Leo Stern, der Sportlehrer Carsten Graf alias "Porno-Graf", und der elitäre Biolehrer Rolf C. Pirsich, der sich mehr für das laufende Fußballspiel als die Lehrerkonferenz interessiert. Sie alle sollen nun entscheiden, was mit dem Schüler Victor Leysen geschehen soll, der im Verdacht steht, nach einer Theaterprobe im Keller der Schule mit einer Schülerin noch etwas "weitergeprobt" zu haben. Er soll sie vergewaltigt haben. Aber stimmt das auch? Was zunächst im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit steht, macht im Laufe des Stückes Platz für allerlei Befindlich- und Eitelkeiten der Akteure. Wie wird die Lehrerschaft über Täter und Opfer richten? Die Neuburger Theatergruppe Mimenfeld setzt mit der "Lehrernacht", dem siebten Stück seit der Gründung 2006, nach Komödien und Klassikern nun ein Drama im Theater des Studienseminars in Szene. Bühnenbild und Requisiten sind reduziert, das Hauptaugenmerk liegt ausschließlich auf den neun Lehrern und ihren ganz unterschiedlichen Charakteren. Wie das Urteil dieser "Neun Geschworenen" ausfällt, ist insgesamt fünf Mal zu sehen. Autor Bodo Kirchhoff, 1948 in Hamburg geboren, ist ein mehrfach preisgekrönter Schriftsteller, der Erzählungen, Romane, Essays und Drehbücher verfasst. Auch das Stück "Lehrernacht" wurde 2003 ursprünglich als Drehbuch für den Fernsehfilm "Die Konferenz" geschrieben. Die Lehrerthematik hat für Kirchhoff insofern eine große Bedeutung als er selbst Pädagogik studiert hat und in einem Spiegel-Interview 2010 enthüllte, als 12-jähriger Internatsschüler sexuell missbraucht worden zu sein. Kirchhoff lebt mit seiner Frau und zwei Kindern abwechselnd in Deutschland und am Gardasee. Besetzung Cornelia Cordes
Rektorin Andrea Seibold Dr. Roman Branzger
Latein Dr. Walter Ackermann Marlies Kahle-Zenk
Mathe und Physik Ariane Huber-Tadayon Holger Stubenrauch
Deutsch und Erdkunde Günther Seidel Heide Stubenrauch
Englisch Ulrike Singer Rolf C. Pirsich
Chemie und Biologie Andreas Grün Sophie Kressnitz
Leiterin Schülertheater Diana Strassburg Leo Stern
Geschichte und Deutsch Volker Hahlbohm Carsten Graf
Sport  Jörg Kopf Zimballa
Hausmeister Wolfgang Köhler Hinter den Kulissen Regie  Thomas Schmid Inspizienz  Christine Pogadl Souffleuse  Regina Hübschle Bühnenbild  Oliver Seibold Beleuchtung  Thomas Exler Requisiten  Christine Pogadl Maske, Frisuren Manuela Wittek Musik und Ton Thomas Kellner Öffentlichkeitsarbeit  Diana Strassburg Flyer und Plakat Thomas Kellner, Maurizio Pirrone, Diana Strassburg Fotoarbeiten  Gerhard Aschenmeier
Stück Das New Yorker Ehepaar Amanda und Lenny Weinrib beschließt, seinem Leben einen Sinn zu geben und adoptiert ein Baby. Max stellt sich im Lauf der Jahre als so ungewöhnlich talentiert heraus, dass Lenny seine leibliche Mutter kennenlernen will. Zu seinem Entsetzen ist Linda eine etwas einfältige Prostituierte, die sich noch dazu im Pornobusiness verdingt. Von nun an setzt es sich Lenny zur Aufgabe, Linda wieder auf den rechten Pfad der Tugend zurückzubringen. Er hat aber nicht mit Rick gerechnet, ihrem Zuhälter, und damit, dass Linda ihr Leben vielleicht gar nicht ändern will! Noch dazu muss Lenny um seine Ehe bangen, denn Amandas Chef scheint ein Auge auf sie geworfen zu haben. Und zu allem Überfluss mischt sich ständig ein besserwisserischer griechischer Chor ins Geschehen ein und versucht Lenny, auf semi-intellektuelle Art zu manipulieren. Und dann ist da auch noch Lindas Verehrer Kevin, ein minderbemittelter Boxer, der eigentlich Zwiebelfarmer werden will und nichts von ihren "Dienstleistungen" wissen darf... Lenny: "Wer in Gottes Namen ist Ricky?" Linda: "Er ist....er kriegt Prozente von meiner Arbeit." Lenny: "Oh, er ist dein Zuhälter?" Linda: "Nein, er ist sowas wie ein Handelsvertreter. Er ist mein Handelsvertreter." Lenny: "Wozu...wozu brauchst du einen Handelsvertreter? Alles, was du brauchst, ist eine Matratze und ein paar Strapse. Du bist doch kein Großunternehmen!" Autor Mit "Geliebte Aphrodite" (Mighty Aphrodite) gelang Woody Allen als Regisseur und Drehbuchautor 1995 eine warmherzige, oscarprämierte Komödie im kalten New Yorker Großstadtdschungel. Woody Allen gilt als einer der bedeutendsten und auch produktivsten Regisseure aller Zeiten. Neben 50 Filmen (als Drehbuchautor und/oder Regisseur) schrieb er Erzählungen, Theaterstücke und Kolumnen. Dreh- und Angelpunkt seiner Geschichten ist immer wieder die oft tragische Figur des typischen New Yorker Stadtneurotikers, die er meistens auch selbst verkörpert. Mit "Geliebte Aphrodite" setzt sich das Mimenfeld erstmals mit einem Filmstoff auseinander, der nachträglich für die Bühne bearbeitet wurde. Max (5 Jahre alt): "Wer ist der Boss hier, du oder Mami?" Lenny: "Wer der Boss ist? Das fragst du? Du weißt nicht, wer der Boss ist, ich oder Mami? Max: "Nein." Lenny: "Ich bin der Boss. Klar? Mami trifft nur die Entscheidungen... Also Mami sagt uns, was wir tun sollen und, äh, ich hab die Kontrolle über die Fernbedienung!" Besetzung Die Griechen Chorführer  Wolfgang Köhler Laius  Max Stabauer Jokaste  Ulrike Singer Kassandra  Manuela Kellner Teiresias/Ödipus Jörg Kopf Bote  Manfred Hermann Chormitglied  Sabrina Einmüller Patrizia Bodnar Anni Reile Die NewYorker Lenny Weinrib Andreas Grün Amanda Weinrib Andrea Seibold Max Weinrib Leon Seibold Bud
Lennys Freund Dr. Walter Ackermann Ellie
seine Frau Sabrina Einmüller Linda Ash Ariane Huber-Tadayon Carolyn
Adoptionsagentin Ulrike Singer Rick
Zuhälter und Barbesitzer Jörg Kopf Jerry Bender
Galerist Manfred Hermann Kevin
ein Boxer Max Stabauer Joe
ein Bargast Thomas Kellner  Hinter den Kulissen Regie Diana Strassburg Regieassistenz Andreas Grün Inspizienz Christine Pogadl Souffleuse Regina Hübschle Bühnenbild Oliver Seibold Beleuchtung Thomas Exler Requisiten  Christine Pogadl Wolfgang Mocka Maske, Frisuren Manuela Wittek Musik und Ton Thomas Kellner Organisation  Christine Pogadl Öffentlichkeitsarbeit Diana Strassburg Flyer und Plakat Thomas Kellner Maurizio Pirrone Fotoarbeiten  Gerhard Aschenmeier
Stück Ein Vierbettzimmer in einem Krankenhaus. Vier mehr oder weniger kranke Frauen werden hier von Dr. Margarete Amgrau, Dr. Markus Heiler und Schwester Sabine versorgt. Bis eine der Patientinnen stirbt. War es ein natürlicher Tod? War es Mord? Wer hat ein Motiv? Frau Rauhbein, die ewig jammernde Simulantin? Kerstin, die ehrgeizige Reporterin? Annika, das wütende Girlie? Oder kommen sogar der untreue Bürgermeister, die verrückte Doktorin, der triebhafte Assistenzarzt oder die ruppige Schwester als Täter in Frage? Kommissar Herrmann von Weit versucht mithilfe seines Kreuzworträtsels und psychologischer Raffinesse den Mörder zu überführen. Und wie immer geht es dabei um Liebe, Hass und Geld. Gelingt es dem Kommissar, das Rätsel zu lösen und die Spülmaschine zu gewinnen? 
"Na, waren Sie es? Sie können es mir ruhig sagen! Ich muss noch einkaufen gehen. Kaffeefilter."
(Kommissar von Weit) Autor "Das Mörderspiel" ist die erste Kriminalgroteske, die das Neuburger Mimenfeld im Seminartheater aufführt. Und doch wurde auf diesen Bühnenbrettern schon fleissig gestorben (Haltestelle.Geister, 2006), getäuscht (Biedermann und die Brandstifter, 2007), geliebt (Irre alte Welt, 2008) und gehasst (Helges Leben, 2009). Der Autor Axel Bungert hat sich zunächst vor allem als Werbetexter, Drehbuchautor für Gerichtsshows und Seifenopern hervorgetan, bevor er ein Kinderbuch schrieb ("Abenteuer im Ostereier-Bergwerk") und zwei Theaterstücke verfasste ("Das weibliche Volk gegen Klaus Müller" und "Das Mörderspiel"). In seiner Freizeit wirkt er in Improvisationstheatern und bei Krimispektakeln mit. Er beschreibt seinen Stil selbst als: "Knapp. Und trotzdem viel sagend." Besetzung Kommissar von Weit Maurizio Pirrone Irma Rauhbein Andrea Seibold  Cordula Ufermann Diana Strassburg Schwester Sabine Manuela Kellner Dr. Margarete Amgrau Ulrike Singer Klaus-Georg Ufermann Uwe Pojda Dr. Markus Heiler Volker Hahlbohm Kerstin Schwarz Sabrina Einmüller Annika Schmal Ariane Huber-Tadayon  Hinter den Kulissen Regie  Andreas Grün Regieassistenz  Diana Strassburg Inspizienz  Christine Pogadl Souffleuse  Regina Hübschle Bühnenbild  Oliver Seibold Requisiten - Wolfgang Mocka Maske, Frisuren Manuela Wittek Öffentlichkeitsarbeit  Diana Strassburg Musik und Sound Thomas Kellner Flyer und Plakat Thomas Kellner Maurizio Pirrone Diana Strassburg
Stück In einer Welt, da die Menschen ausgestorben sind und die Tiere regieren, gönnen sich der Tapir und das Reh einen Abend auf der Couch und lassen sich von der Entertainmentagentur von Frau Gott und Frau Tod ein "ganz normales kleines Menschenleben" vorführen: 
Helges Leben. 
Die Tiere und die Zuschauer erleben Helges Zeugung, Geburt, Kindheit, Verliebtheit, Angst, Arbeit, einige Morde, das Alter und den Tod. Von der Wiege bis zur Bahre sehen wir Helges Leben. 
Immer mit dabei seine fleischgewordene Angst, immer wieder unterbrochen das Ganze von etwas Werbung, Musik, Tanz und Karaoke – genau nach dem Geschmack von Futtermittellieferant Karl Tapir, seinem Rehlein und dem Schnapphamster Rudi. Witzig, wolllüstig und wahr – das ist Helges Leben. 
"Du hast den Sinn der Veranstaltung immer noch nicht begriffen, das große Leben hat immer noch nicht begonnen, mit seinen dicken Gefühlen. Aber du hast den Tod erkannt." 
(Helges Angst) Autorin Das Mimenfeld – Neues Theater Neuburg nimmt sich mit "Helges Leben" dieses Mal ein bitterböses und zynisches Theaterstück vor. Nach "Haltestelle.Geister.", "Biedermann und die Brandstifter" und "Helges Leben" beschlossen die Mimenfelder, sich dieses Mal wieder mit einem zeitgenössischen, gewagten Stück ihrem Publikum zu präsentieren. 
Die Autorin Sibylle Berg wird oft als "kultige Popliteratin und Fachfrau fürs Zynische" bezeichnet. Sie ist in Weimar geboren und aufgewachsen und war Puppenspielerin, bevor sie 1984 in den Westen ausreiste. Schon früh veröffentlichte sie erste Artikel und Reportagen und war Kolumnistin für das "ZEIT-Magazin". 1997 erschien ihr erster Roman "Ein paar Leute suchen das Glück und lachen sich tot" .Es folgten "Sex II", "Amerika" ,"Gold" , "Das Unerfreuliche zuerst - Herrengeschichten" , "Ende gut" , "Habe ich dir eigentlich schon erzählt" und "Die Fahrt". Ihre Theaterstücke sind u.a.: "Helges Leben", (Uraufführung in Bochum 2000), "Hund Mann Frau", "Herr Mautz", "Schau da geht die Sonne unter" und "Das wird schon. Nie mehr lieben!".  2008 wurde die provokante Autorin mit dem Wolfgang-Koeppen-Preis für Literatur ausgezeichnet. Die ganze Aufregung um das bißchen Leben versteht Sibylle Berg sowieso nicht: "Es ist ja auch alles ein bißchen traurig, lustig und doof, und wir sterben bald. Es hat alles etwas erbärmlich Niedliches, wenn man sich die ganzen Bemühungen anschaut, die alle für′n Arsch sind!" Besetzung Helge Andreas Grün Helges Vater Maurizio Pirrone Helges Mutter Ulrike Singer Helges Angst Volker Hahlbohm Tina  Ariane Huber-Tadayon Tinas Angst Diana Strassburg Krankenschwester  Patrizia Bodnar Frau Gott Andrea Seibold Frau Tod Manuela Kellner Tapir  Wolfgang Köhler Reh  Elfi Strassburg Schnapphamster  Jörg Kopf Hinter den Kulissen Regie Thomas Schmid Inspizienz Christine Pogadl Souffleuse Regina Hübschle Bühnenbild Silvia Heueisen Oliver Seibold Requisiten Silvia Heueisen Manuela Wittek Maske, Frisuren Manuela Wittek Öffentlichkeitsarbeit  Diana Strassburg Musik und Sound  Thomas Kellner Flyer und Plakat Thomas Kellner Maurizio Pirrone Diana Strassburg
Stück In der Zukunft, in einem "neuen Jahrhundert der Frau", das begann, als die Frauen - der Zerstörung und Sinnlosigkeit des Krieges leid - sich gegen die Männer auflehnten und sie töteten: auf einer paradiesischen Insel leben fünf Schwestern, männerlos. In dieser heilen Welt existieren Männer nur durch überlieferte Erzählungen. Dies wird plötzlich sehr real, als zwei dieser Gattung - Schiffbrüchige - an ihren Strand gespült werden und durch deren Entdeckung die Frauen gezwungen sind, sich mit den Überlieferungen und den eigenen phantasievollen Träumereien auseinanderzusetzen. Die Männer, beide Brüder unterschiedlicher Charaktere, erwachen am Strand und müssen erst einmal aus ihren Träumereien was "Frau" betrifft erwachen. Der eine recht naiv und dem älteren Bruder stets gehorchend, der andere bestimmend und voller Gier nach der Lust, ergattern sich eine der Schwestern als Geisel. Der Kampf beginnt. Nachdem sich die Gruppe "Mimenfeld - Neues Theater Neuburg" 2005 gegründet hat und mit den anspruchsvollen Stücken "Haltestelle. Geister." von Helmut Krausser Anfang 2006 und dem Klassiker der Nachkriegsliteratur "Biedermann und die Brandstifter" 2007 in jeweils 4 gut besuchten Auff&hrungen einen gelungenen Einstand auf Neuburgs Theaterbühnen gab, wählten die rund 25 theaterbegeisterten Mitglieder für 2008 mit dem Stück "Irre Alte Welt" von James Saunders eine "chauvinistische Männerkomödie" aus.
(Helges Angst) Autor James Saunders ist 1925 in London geboren und 2004 in Eastleach verstorben. Er studierte an der Universität von Southampton und arbeitete nach dem Kriegsdienst in der Marine u.a. als Chemielehrer an einer Londoner Schule. Anfang der fünfziger Jahre begann er Hörspiele für die BBC zu schreiben. 1955 entstand sein erstes Theaterstück, und 1963 erhielt er für "Ein Eremit wird entdeckt" den Evening Standard Award. 1974 wurde er Co-Direktor des Greenwich Theatre. Das Stück, das von Hilde Spiel ins Deutsche übersetzt wurde, kam im Juni 1975 im Quester Theatre in London erstmals zur Aufführung. in Deutschland hatte es am 11.10.1976 am Staatstheater Saarbrücken Premiere. Besetzung Lorna  Manuela Kellner Caroline Ariane Huber-Tadayon Jo Andrea Seibold Helena Diana Straßburg Sheila Ulrike Singer Angelika Wesolowski Tony Andreas Grün David Maurizio Pirrone  Hinter den Kulissen Regie  Thomas Schmid Inspizienz Christine Pogadl Souffleuse Regina Hübschle Bühnenbild, Beleuchtung Silvia Heueisen Oliver Seibold Maske, Frisuren Manuela Wittek Öffentlichkeitsarbeit Rudi Niessner Diana Straßburg Musik und Sound Thomas Kellner Flyer und Plakat Thomas Kellner Maurizio Pirrone Rudi Niessner
Stück In der Stadt, in der Gottlieb Biedermann mit seiner Frau Babette und dem Dienstmädchen Anna lebt, werden seit einiger Zeit Brandstiftungen verübt. Sie laufen alle nach dem gleichen Muster ab: ein scheinbar harmloser Hausierer nistet sich auf dem Dachboden unbedarfter Bürger ein und zündet anschließend ihr Haus an. Eines Tages steht der Ringer Schmitz vor Biedermanns Tür. Ihm gelingt es auf äußerst geschickte Weise, von Gottlieb Biedermann eine Mahlzeit und ein Obdach zu erhalten. Kurze Zeit später holt Schmitz seinen Komplizen Eisenring nach, und beide deponieren unverhohlen Benzinfässer auf dem Dachboden. In seiner Hilflosigkeit redet sich Gottlieb Biedermann ein, es könne sich nur um einen Scherz handeln und hilft sogar, die Zündschnur für sein eigenes Haus abzumessen. 
Max Frisch hat mit seinem Stück bzw. den Brandstiftern Hitler und seine Kumpane gemeint, der Bürger Biedermann glaubt vergeblich, wenn man die Brandstifter ins Haus läßt, wird man verschont. Autor Der Autor wurde am 15. Mai 1911 in Zürich geboren. Er begann 1931 ein Germanistikstudium und studierte 1936 Architektur. Max Frisch betätigte sich zwischenzeitlich als Reisejournalist und eröffnete 1942 ein Architekturbüro. Seit 1948 betätigte sich Frisch mehr und mehr als Schriftsteller, die Begegnung mit Bertold Brecht prägte ihn zunehmend und förderte den Drang zur Schriftstellerei. 
Das Drama Biedermann und die Brandstifter entstand innerhalb von sechs Jahren in der Zeit von 1948 bis 1954, in Frischs "Tagebuch 1946–1949" lässt sich bereits der Biedermann-Stoff finden. 1953 entstand daraus das Hörspiel "Biedermann und die Brandstifter", 1954 wurde es als Theaterstück umgearbeitet. Besetzung Gottlieb Biedermann Maurizio Pirrone Babette Biedermann Manuela Kellner Hausmädchen Anna Diana Straßburg Sepp Schmitz Andrea Seibold Willi Eisenring Andreas Grün Dr. phil. Jörg Kopf Polizist Thomas Kellner Witwe Knechtling Christine Pogadl Chorführer Wolfgang Köhler Chor Klaus Trescher Volker Hahlbohm Ulrike Singer Manuela Kilg Hinter den Kulissen Regie Thomas Schmid Inspizienz Christine Pogadl Souffleuse Regina Hübschle Bühnenbild, Beleuchtung Silvia Heueisen Oliver Seibold Maske, Frisuren Manuela Wittek Öffentlichkeitsarbeit Markus Kraus Rudi Niessner Diana Straßburg Requisiten Renate Ketzler Christine Pogadl Musik und Sound Thomas Kellner Flyer und Plakat  Thomas Kellner Maurizio Pirrone Rudi Niessner
Stück Der Schauplatz des Werkes ist ein Umschlagplatz von Charakteren in einer Großstadt, eine Haltestelle. Mit frischen, witzigen und frechen, aber auch ernsten und herben Texten, zeigt uns der Autor einen Ausschnitt unserer Welt.  Den Reiz des Stückes, das mit sechzehn Figuren, neun Männern und sieben Frauen besetzt ist, macht die Tatsache aus, dass sieben Personen zu Tode kommen, jedoch von ihrem himmlischen Wartezimmer aus die irdische Welt sehen und über ein Medium (den Tütenpenner) mit den Hinterbliebenen kommunizieren können. In der Bushaltestelle, von der kein Bus abfährt, treffen sich die sechzehn Menschen, deren Schicksale sich miteinander vermengen. Der Drogendealer, der alte Herr, der Opernbesucher und seine Frau, der Imbissbuden-betreiber, drei freche Mädchen, eine durchgeknallte angebliche Prinzessin vom Planeten Tallulah, ein Polizist und der Großinquisitor, der alte Mann mit dem Spazierstock, der Tütenpenner und die erblindete Alte. Alle suchen nach Liebe oder Exzess, nach Respekt oder Geld, nach Zukunft oder Vergangenheit. Autor Der Autor Helmut Krausser gilt als einer der renommiertesten Theaterautoren der letzten Jahre. Stücke von Krausser wurden unter anderen in Hamburg, München, Wien, Berlin und Frankfurt gespielt. Kraussers Roman Melodien wurde 1993 mit dem Tukanpreis der Stadt München ausgezeichnet, sein Roman Der große Bagarozy wurde vor allen durch die Verfilmung von Bernd Eichinger mit Corinna Harfouch und Til Schweiger bekannt. Das bekannteste Theaterstück Kraussers (und zugleich sein erstes) war Lederfresse. Es wurde seit der Uraufführung 1994 auf mehr als 100 Bühnen gespielt. Mit Haltestelle. Geister. wagte sich die ambitionierte Gruppe bereits an ein sehr anspruchsvolles Stück, das im September 2000 in Hamburg uraufgeführt wurde. Besetzung Tallula Iris Mocker Grillimbiss Andreas Grün Älterer Mann Günther Seidel Eva Diana Straßburg Pferdeschwanz Andrea Seibold Conny Belinda Stolte  Rico Maurizio Pirrone Die Blinde Renate Ketzler Mann im dunklen Mantel Volker Hahlbohm Großinquisitor Wolfgang Köhler Oper Christian Salbeck Frau der Oper Manuela Kellner Sehr alter Mann Jörg Kopf Tütenpenner Wolfgang Seidel Internet Silvia Heueisen  Polizist Thomas Kellner Hinter den Kulissen Regie Thomas Schmid Inspizienz Christine Pogadl Souffleuse Regina Hübschle Bühnenbau Silvia Heueisen Oliver Seibold Musikarrangements Thomas Kellner Flyer und Plakat Thomas Kellner Maurizio Pirrone Rudi Niessner Requisiten Renate Ketzler Christine Pogadl Öffentlichkeitsarbeit Markus Kraus Rudi Niessner Maske, Frisuren Manuela Wittek